Freitag, 1. Januar 2016

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Montag, 31. August 2015

Religiöse Interpretation Faust It

Der Glauben, die Kirche, Gott, das spielte zu Goethes Zeit eine wesentliche Rolle. Die Menschen waren noch tiefer im Glauben und in den kirchlichen Strukturen eingebunden, als dies heute der Fall ist. Sie waren weit weniger aufgeklärt und hielten sich strikt an die Gebote der Kirche. Alles was gotteslästerlich war, war ein Tabu Bruch und die gesellschaftlichen Regeln und Normen wurden von den kirchlichen Moralvorstellungen geprägt. Darum kann es sinnvoll sein sich diesem Werk auch unter einem religösen Gesichtspunkt zu nähern, um so einen weiteren Zugang zum Werk zu bekommen, der sich von einer bloßen formalen Analyse stark unterscheidet.


Die Verführung durch das Böse

Drum führe uns nicht in Versuchung und erlöse uns von dem Bösen.... Auszug aus dem Vaterunser

Das Böse kommt im Stück Faust durch die Figur des Teufels persönlich ins Spiel. Dieser geht mit Gott eine Wette ein, dass er den Gelehrten Faust verführen kann und Gott schlägt ein.  Die Verführung und die Sünde sind zentrale Themen in Faust I, so wird Faust durch den Teufel verführt einen Pakt mit ihm einzugehen. Dies geschieht, weil er unbedingt Gretchens Herz für sich gewinnen will. Von dem Moment an, wo Faust nach etwas strebt, ewas der Teufel ihm beschaffen kann, ist er nicht mehr in Gottes Hand, sondern hat sich vom Teufel verführen und kaufen lassen.

Sünde

Die Sünde war in der damaligen Gesellschaft ein zentrales Thema und findet sich auch in Faust wieder. Margarethe begibt sich in Sünde, weil sie sich mit Faust einlässt und hieraus ein unehelichen Kind entsteht. Diese Form der Sünde gehört zu den gesellschaftlich am schärfsten verurteilten Formen. Unzucht war damals ein großes moralisches Problem und vor allem die Frauen sahen sich der tiefen Verachtung der Gesellschaft gegenüber.

Dabei war Gretchen doch vorher ein sehr anständiges Mädchen, das züchtig und ordentlich, gottesfürchtig und gehorsam sein Leben lebte. Erst durch Faust und Mephisto wird sie zur Sünderin.

Gottes Bild

Das Bild von Gott, welches in diesem Stück vermittelt  wird, entspricht überhaupt nicht dem Bild von Gott, das die Kirche den Menschen vermittelt. Es handelt sich nicht um einen erhabenen Gott, der über allem steht und Einfluss auf alles hat, sondern um einen Gott, der seine Spiele mit den Menschen treibt.

Eine solche Darstellung von Gott muss zur damaligen Zeit eine echte Provokation gewesen sein und viele Diskussionen ausgelöst haben. Der Gott in Goethes Faust unterscheidet sich sehr vom kirchlichen Gott und Goethe idealisiert ihn nicht.

  • Gott und Teufel waren in der Bibel ( und in der damaligen Gesellschaft) ernste, sehr fundermentale Themen, während Goethe sie ironisiert und mit komischen Elementen versieht.
  • Gott ist in der Bibel gütig und in Faust lässt er es zu, dass die Menschen verführt werden
  • Gott in der Bibel ist erhaben und hat auf alles Einfluss, hier lenkt Mephisto das Geschehen
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Dienstag, 30. Juni 2015

Arbeitsaufträge zu Faust I

1. Ordne die Adjektive den Figuren zu
Figuren
Mephisto
Faust
Gretchen
sittsam, verführt, verführend, strebsam, gut, verzweifelt, neutral, schelmisch, gefühlsbetont




2. Zu welcher Epoche gehört das Werk?

3. Welche Teile von Faust I haben ihren Ursprung in der Bibel, bzw sind an biblische Geschichten angeleht?

4. In welchem Kapitel kommt Bärbel vor?

5. Stelle die Entwicklung von Margarete im Verlauf des Werkes vor.

6. Wie verläuft die Handlung in Faust

7. Wie ist das Bild des Gelehrten in Faust I dargestellt.

8. Welche Möglichkeiten hätte Faust gehabt, wenn er sich auf dem Weg der Tugend begeben hätte und sich nicht auf die Spiele von Mephisto eingelassen hätte.

9.Ist Mephisto ein sympatischer oder unsympatischer Charakter und warum wird der Teufel genau so dargestellt?

10.Welche Sprichwörter, die wir heute in der Alltagssprache verwenden, lassen sich aus dem Text Faust I herleiten?

11. Welcher Teil des Textes ist als Einziger in Prosa verfasst?

12. Geben Sie einen Überblick über den Handlungsverlauf in Bezug auf die jeweiligen Szenen.

13. Verfasse einen Einleitungssatz für die Interpretation von Faust I.


14. Erstelle eine Mind Map zur Handlung von Faust I

15. Nehmen Sie Bezug zu diesem Zitat: Goethe über Faust I
„Aber doch ist alles (besonders im Helena-Teil von Faust II) sinnlich und wird, auf dem Theater gedacht, jedem gut in die Augen fallen. Und mehr habe ich nicht gewollt. Wenn es nur so ist, daß die Menge der Zuschauer Freude an der Erscheinung hat; dem Eingeweihten wird zugleich der höhere Sinn nicht entgehen, wie es ja auch bei der Zauberflöte und anderen Dingen der Fall ist.“
– Gespräch mit Eckermann am 25. Januar 1827

16. Was versteht man unter der sogenannten Gretchen Frage?

17. Welche Bedeutung hat die Walpurgisnacht auf dem Berg für den Verlauf der Geschichte?

18. Dokumentieren Sie kurz die wichtigsten Schauplätze in Faust

19. Warum spricht man bei Faust I von einem Drama mit einer dreifachen Einleitung?

20. . Handelt es ich bei Goethes Faust um ein offenes Drama oder um ein Drama in geschlossener Form?


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Sonntag, 31. Mai 2015

Vorbereitungen für Faust II laufen

Wer sich schon einmal mit den wesentlichen Aspekten des Werks auseinander setzen möchte und sich reinarbeiten will, dem seinen die folgenden Links empfohlen

Zum Reinlesen mal der Wikipedia Eintrag
http://de.wikipedia.org/wiki/Faust_II

Der Text als Ebook  bei Gutenberg
http://www.gutenberg.org/ebooks/2230

Das Hörbuch zu Faust II gratis
https://librivox.org/faust-der-tragodie-zweiter-teil-by-johann-wolfgang-von-goethe/




Die Texte Akt für Akt dargestellt
http://www.wissen-im-netz.info/literatur/goethe/faust/2teil/01.htm

Ein paar Zitate
http://de.wikiquote.org/wiki/Johann_Wolfgang_von_Goethe#Faust._Der_Trag.C3.B6die_Zweiter_Teil_-_Faust_II



Dienstag, 31. März 2015

Was ist Prosa?

Goethes Faust ist ein Werk, welches nahezu komplett in gereimter Form vorliegt. Jedoch sind nicht alle Teile des Textes gereimt. Welche Bedeutung Prosa für Faust hat und welche Abschnitte man in Prosa in Goethes Faust vorliegen hat, das wird dieser Beitrag genau erklären.



Was ist Prosa?

Unter Prosa versteht man die Redeweise und Schreibweise welche ohne formale Bindungen auskommt und ist strikt von der Lyrik zu unterscheiden. Vereinfacht kann man sagen ( es ist inkorrekt aber eine Eselsbrücke die häufig funktioniert ), dass man Lyrik vorfindet, wenn es sich reimt, wenn sich Nichts reimt, dann ist es Prosa. Wir müssen zunächst wissen was Prosa ist, um zu verstehen warum sich dieses eine Kapitel von Goethes Faust so stark von den anderen Kapiteln abhebt.

Sprache in Faust

Die Sprache in Goethes Faust, im ersten Teil, ist sehr kunstvoll. Man spürt in jeder Zeile, dass kein Wort aus Versehen irgendwo untergebracht wurde. Alles ist mit Bedacht formuliert, alles reimt sich oder hat einen entsprechenden Takt, jede Bedeutung findet auch auf sprachlicher Ebene seine Entsprechung. Faust I ist ein wahres sprachliches Meisterwerk, welches seines Gleichen sucht. Doch aus diesem Kunstwerk hebt sich ein Abschnitt heraus, der nicht in Reimform vorliegt.

Prosa in Faust 1

Genau in einem Abschnitt in Goethes Werk Faust, der Tragödie erster Teil, ist das Geschehen in Form von Prosa dargestellt. Um das Werk formal interpretieren zu können und im Abitur darlegen zu können warum sich dieser Abschnitt heraushebt ist es also wichtig zu wissen was denn Prosa überhaupt ist. Der Abschnitt Trüber Tag. Feld ist vollständig in Prosa geschrieben, auch der Abschnitt in Auerbachs Keller ist nicht in Versform verfasst.

Unter Prosa versteht man alle Texteile, die in ungebundener und freier Form verfasst sind, jedoch einem gewissen Rhythmus gehorchen.. Zu Goethes Zeiten maß man der Prosa keine hohe Bedeutung f ür ein gutes Werk bei, da die Menschen damals kunstvoll geformte Gedichte mit Reimen und strengen formalen Kriterien bevorzugten.

Warum baute Goethe Prosa in Faust 1 ein?

Warum Goethe alles bis auf Nacht offen Feld, in Reimform verfasst hat und nur diesen Abschnitt in Prosa ist nicht bekannt. Jedoch ist es typisch für die Dichter des Sturm und Drang Konventionen in Frage zu stellen und neue, innovative Wege zu gehen.

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Literaturwissenschaftler mutmaßen, dass Goethe mit diesen Teilen vom Text die alten Fassungen, die er schon von Faust schrieb durchscheinen lassen wollte und so auch dokumentieren wollte wie sich die Arbeitsprozesse und Gestaltungsprozesse an Faust I vollzogen. Doch ob dies nun die Absicht von Goethe dahinter war den einheitlichen, in Versen verfassten, Stil zu durchbrechen oder ob es andere Ursachen dafür gibt, das ist nicht bekannt. Sicher ist, dass sich stilistische Überlegungen sicher auch in Form von Versen realisieren lassen und dass die Beschaffenheit der ungereimten Textteile auch mit Sicherheit nicht unabsichtlich erfolgte. Dennoch kann man feststellen, dass sich Goethe zu den Gründen für dieses Vorgehen in keiner Weise geäußert hat und somit die Literaturwissenschaftler und Leser nur mutmaßen können.

http://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/Prosa
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Donnerstag, 30. Oktober 2014

Test - Ich kann Faust

In diesem Quiz bieten wir Euch die Möglichkeit Euer Wissen zu festigen und zu verinnerlichen. Das Wissen über Faust kann wesentlich sein, wenn man sich damit beschäftigt den Stoff von Faust zu verinnerlichen. Man kann Faust natürlich auch verstanden haben ohne diese Fragen beantworten zu können, aber man hat sehr viele Vorteile, wenn man genau weiß welche Funktion eine Person in der Geschichte hat und wie die wichtigsten Personen heißen.

Dieses Quiz  kann darum auch als Vorbereitung für die Klausur gesehen werden und dabei helfen den Stoff noch weiter zu festigen.

1. Welchen Beruf hat Faust
a) Wissenschaftler
b)Priester
c) Kaufmann

2. Wie heißt die Geliebte von Mephisto
a) Gretchen
b) Marthe
c) Myrte

3. Es gibt mehr als eine Faustfassung
a) nein, es gibt nur eine
b) weiß ich nicht
c) Ja, es gibt mehrere


4. Warum begibt sich Mephisto zu Faust?
a) Er will ihn kennenlernen
b) Weil er eine Wette mit Gott geschlossen hat
c) weil er sehen will was er macht

5. Wie erscheint Mephisto Faust?
a) Als Dackel
b) als Pferd
c) Als Pudel

6. Wer war schon mal verheiratet
a) Gretchen
b) Beide
c) Marthe

7. Fausts Werk gehört in die Epoche
a) Klassik
b) Sturm und Drang
c) Beide Epochen

8. Er schrieb den Faust in
a) Prosa
b) Reimen
c) beides

9. Welcher Teil des Stückess hebt sich durch seine Form hervor
a) Der Anfang
b) Nacht , offen Feld
c) Gretchens Stube

10. Das Stück Faust war zu seiner Zeit
a) Unbeliebt
b) nicht besonders beliebt oder unbeliebt
c) richtig beliebt


In diesem Beitrag sind die Lösungen zu finden. Mit Hilfe des Tests könnt Ihr Euer Wissen rund um Faust I gut festigen. Der erste Teil von Goethes Faust ist nicht nur in Schleswig Holstein ein wichtiges Abitur Thema, sondern es gilt auch als wesentlicher Teil des Allgemeinwissens sich gut mit diesem wichtigen Werk der Weltliteratur auszukennen. An die diesen Test zu Faust 1 schließt sich noch ein Teil an, in welchem wir Euer Wissen zu Faust Teil 2 testen.

a a c b c
c c c b c










Lösung

2024 Zeichen 1601 ohne Leerzeichen 349 Wörter

Freitag, 18. Juli 2014

Impressum und Disclaimer

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Hilke Unglaube
Nachhilfe und Prüfungsvorbereitung
Wilhelmstraße 10
25813 Husum

Kontakt:

Telefon:048414041946
E-Mail:HilkeUnglaube@gmx.de

Quellenangaben für die verwendeten Bilder und Grafiken:

[Namen der Agenturen und der jeweiligen Fotografen]

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