Sonntag, 19. Mai 2013

Biografische Interpretation

-->Das Werk Faust ist untrennbar mit dem Leben seines Erschaffers verbunden. Kein anderes Werk hat so tiefe Spuren im Leben Goethes hinterlassen, kein Werk hat so viel Lebenszeit von ihm in Anspruch genommen wie Goehtes Faust. Betrachtet man die Dauer, in der die Entstehung sich vollzog, wird auch deutlich wie bedeutend der Faust in Goehtes Leben war.


Der Schaffensprozess
Goehte arbeitete sehr viele Jahre lang sehr intensiv am Werk. Die Erschaffung vollzog sich in mehreren Schritten vom Urfaust über das Faustfragment hin zum Faust I und krönte dann den Faust II.


Die eigenen Gedanken zeigen sich im Text

Die These, dass sich in den Inhalten des Stückes auch die Seele des Dichters ausdrückt. Bereits im Vorspiel zeigt sich, dass das Lyrische Ich Goethes zitternd die Reaktion des Publikums erwartet. Hierin zeigt sich auch wie wichtig das Werk für ihn war, denn anstatt es selbstbewußt kommentarlos der Welt zu hinterlassen hällt er es für nötig das Kommende durch ein erklärendes Vorwort zu erklären und sozusagen zu entschuldigen.


Goethe und Faust, zwei Genies

Farbkreis von Goethe gezeichnet, Quelle wikipedia
Goethe und seine Paradefigur Faust haben viele Gemeinsamkeiten. Beide sind männlich und gehörten zu den gebildeten Bürgern, um nicht zu sagen zur Bildungselite. Auch wenn wir hier in diesem Blog Goethe nur als Dichter betrachten war er doch viel mehr als nur das. Er war ein Universalgelehrter auf ganzer Linie. Bereits sehr früh setzte er sich mit allen Dingen um ihn herum auseinander, die verschiedenen Wissenschaften und auch die Natur faszinierte ihn. Er beschäftigte sich mit der Pflanze Ginko und dessen heilsame Wirkung, befasste sich mit den Farben und ihrer Gestalt und entdeckte sogar einen Knochen bei den Schafen, das Zwischenkieferbein. Ihn faszinierte die Welt der Farben und ihr Ursprung, ihre Harmonie, sowie ihre Entstehung. Dies zeigt sich auch in seinem angefertigten Farbkreis ( Quelle Wikipedia.de). Am Beispiel der Farbenlehre zeigt sich auch, wie sich zur damaligen Zeit die Wissenschaften verbunden haben. Heute studiert man Physik, hierbei bedient man sich den Regeln der Mathematik. Jedoch bleibt man bei allen  Leihgaben anderer Wissenschaften immer auf dem Gebiet der Naturwissenschaften. Kein Mensch könnte heute tiefgehend in einem Teilbereich forschen, wenn er alle anderen Wissenschaften mit berücksichtigen wollen würde. Hingegen war es früher, im Zeitalter des Universalgelehrten, selbstverständlich zugleich Literatur und die Naturwissenschaften zu erkunden. Es galt als wichtig die alten Sprachen zu kennen, in vielen Wissenschaften bewandert zu sein und man galt durchaus nicht als Luftikus, wenn man sich gleich mehrerer Teilgebiete, Themen oder Wissenschaften annahm.
Diese Tatsachen sind weit aus weniger bekannt, als sein Schaffen als Dichter. Jedoch hilft dieses Ich: Goethe als Naturforscher uns auch den Faust in seinem Werk besser zu verstehen:

Goethe betrieb lange umfangreiche Forschungen und beschäftigte sich mit der Welt um ihn herum sehr eindringlich. Jedoch blieb auch ihm verborgen "Was die Welt im Inneren zusammenhält", worunter er sehr litt.




Biografische Bezüge Zu Goethes Urfaust und Grundzüge Von Goethes Weltbild

, 2003, Biografische Bezüge zu Goethes Urfaust und Grundzüge von Goethes Weltbild, München, GRIN Verlag GmbH, http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/45131.html

 von Nadine Merten http://books.google.de/books?id=o4N0dWRHZuAC&pg=PA3&lpg=PA3&dq=faust+biographische+bez%C3%BCge&source=bl&ots=UuB0uGAgoS&sig=rB5epXyU-_HSrqeMt8i0533MN2s&hl=de&sa=X&ei=n9WcUYviFcvhtQassYCIBg&ved=0CFAQ6AEwAw#v=onepage&q=faust%20biographische%20bez%C3%BCge&f=false http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/45131.html

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