Sonntag, 9. Juni 2013

die Erzengel

Die Erzengel treten einzig und allein am Beginn des Stückes auf. Vom Vers 243 an bis zum Vers 270 treten sie in Form von Gesängen in Erscheinung. Diese Gesänge heben sich deutlich vom sprachlichen Gesamtkonzept ab, da sie wesentlich dramatischer sind und viel pathetischer sind als der Rest des Werkes, in dem sogar einfache Knittelverse verwendet werden.
Beim Versmaß handelt es sich um einen vierhebigen Jambus, der sich in acht Strophen befindet. Dies orientiert sich an den Psalmenliedern, hat also einen biblischen Anklang.
Mit Kosmos wird die Gesamtheit von Himmel und Erde bezeichnet. In ihrem Gesang loben sie Gottes Größe und Gottes Schöpfung. Der Gesang soll zum Einen Gottes Großartigkeit unterstreichen und zum anderen die vertraute kirchliche Stimmung erzeugen.

Quellen:

http://www.rudolf-steiner-schule-lueneburg.de/schueler/oldweb/daten/deutsch/Faust_interpretationen.htm

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