Donnerstag, 25. April 2013

Die Stanze

  • Gedichtform stammt aus Italien
  • in Italien im 13 JDH entstanden
  •  Italenisch heißt Stanze stanza: Zimmer, Aufenthaltsort, Strophe
  • wurde um 1600 bekannt
  • Zuneigung ist in Form einer Stanze
  • acht elfsilbige Verse mit 
  • dem Reimschema abababcc
  • männliche und weibliche Kadenzen wechseln sich ab
  • Betonte und unbetonte Silben alternieren
  • c Reimpaar kann männlich oder weiblich sein
  • c Reimpaar enthält die Conclusio
  • Zweiteilig
  • Wechsel im Rhytmus
  • meist fünfhebige Jamben ( Jambus)
  • Das letzte Reimpaar ist von besonderer Bedeutung
  • letztes Reimpaar ist durch Sonderstellung hervorgehoben
  • seit dem 18. Jhd. in Deutschland üblich 
Wirkung
Die Stanze hat einen sehr feierlichen und förmlichen Charakter, durch den das Gesagte eine besondere Bedeutung und einen offiziellen, wichtigen Charakter bekommt.

Beispiel 1-8 sind die Verse
  1. Ihr na-ht euch wie-der, schwanken-de Ge-stal-ten! a
  2. Die früh sich einst dem trü-ben Blick ge-zeigt. b
  3. Ver-such’ ich wohl euch die-smal fest zu hal-ten?m a
  4. Fühl’ ich mein Herz noch je-nem Wahn ge-neigt? b
  5. Ihr drän-gt euch zu! nun gut, so mögt ihr wal-ten,a
  6. Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt; b
  7. Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert  c
  8. Vom Zauberhauch der euren Zug umwittert.  c

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